Kreislauf schließen
Die Zukunft des zirkulären (De-)Konstruktions in Europa
In ganz Europa verändert eine stille Revolution die Art und Weise, wie wir bauen. Der Wandel hin zum zirkulären Bauen verwandelt Gebäude von temporären Strukturen in langfristige Materialbanken. Dank Innovatoren wie Resulation werden Materialien wie Glasmineralwolle-Dämmstoffe nach ihrer Verwendung nicht mehr entsorgt, sondern zu neuen, leistungsstarken Produkten recycelt – ein Beweis dafür, dass auch Abfall der Beginn von etwas Neuem sein kann.
Warum zirkuläres Bauen wichtig ist
Der europäische Bausektor produziert mehr als ein Drittel aller Abfälle in der EU (Europäische Umweltagentur, 2020). In Verbindung mit der Tatsache, dass Gebäude rund 40 % der CO₂-Emissionen verursachen, ist der Bedarf an zirkulären Lösungen dringend.
Zirkuläres Bauen geht diese Herausforderungen direkt an, indem es:
- Gebäude für Demontage und Wiederverwendung konzipiert
- die Lebensdauer von Materialien verlängert
- die Abhängigkeit von neuen Rohstoffen verringert
- Abfälle und CO₂-Emissionen minimiert
Der Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft der Europäischen Kommission erkennt die Bauindustrie als oberste Priorität an. Er setzt den Mitgliedstaaten das Ziel, bis 2025 70% der nicht gefährlichen Bau- und Abbruchabfälle gemäß der EU-Abfallrahmenrichtlinie zu recyceln oder zu verwerten.
Wie zirkuläres Bauen aussieht
Zirkuläre Prinzipien wie Materialpässe und Rücknahmesysteme gewinnen in ganz Europa rasch an Bedeutung. Bei Renovierungen oder Abbrucharbeiten werden Materialien zunehmend sortiert, verwertet und wieder in die Produktion zurückgeführt.
Hier setzt Resulation ein Zeichen. Durch die Rückgewinnung und das Recycling von Glasmineralwolle, verwandelt Resulation ausrangierte Dämmstoffe in eine wertvolle Ressource. Dieser Prozess reduziert Deponieabfälle, senkt den Energieverbrauch in der Produktion und erhöht den Recyclinganteil neuer Dämmstoffe. Dies ist ein praktischer Schritt in Richtung einer Kreislaufwirtschaft im Bauwesen.
Noch zu überwindende Hindernisse
Der Übergang schreitet schnell voran, aber es bleiben noch Herausforderungen bestehen:
- Die Qualitätsstandards für wiederverwendete Materialien sind in Europa noch nicht harmonisiert.
- Die Definitionen von „Recycling” unterscheiden sich von Land zu Land, was die Messung erschwert.
- Die Vorschriften und Preise für Deponien unterscheiden sich von einem europäischen Land zum anderen.
- Digitale Tools wie Materialdatenbanken und Gebäudepässe befinden sich noch in der Entwicklungsphase.
Um diese Lücken zu schließen und einen wirklich geschlossenen Kreislauf zu schaffen, ist eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Bauunternehmen, Recyclingunternehmen und politischen Entscheidungsträgern erforderlich.
Der Weg nach vorn
Zirkuläres Bauen ist nicht nur besser für den Planeten, sondern auch gut für das Geschäft. Laut dem Circularity Gap Report Europe (2024) des Weltwirtschaftsforums könnten zirkuläre Strategien im Bauwesen bis 2035 einen jährlichen Wert von 575 Milliarden Euro freisetzen.
Angesichts verschärfter Vorschriften und beschleunigter Innovationen sieht die Zukunft der Branche zunehmend zirkulär aus. Unternehmen, die sich für Wiederverwendung, Recycling und intelligente Materialflüsse einsetzen, werden den Wandel hin zu einem nachhaltigen Bauen anführen.
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