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Recycling vs. Deponierung

Warum Glasmineralwolle ein zweites Leben verdient

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Glasmineralwolle (GMW) ist ein Isolierstoff der Extraklasse: langlebig, effizient und nachhaltig. Sie kann in einem Gebäude bis  50 Jahre lang isolieren und während ihrer gesamten Lebensdauer den Energieverbrauch senken und CO₂-Emissionen reduzieren. Aber wenn der Tag des Abrisses oder der Renovierung kommt, wird immer noch zu viel von diesem wertvollen Material auf Deponien entsorgt. Das ist nicht nur eine Verschwendung von Ressourcen, sondern eine Entscheidung mit erheblichen ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Kosten.

Resulation wurde gegründet, um diese Gleichung zu ändern. Indem wir Mineralwolle recyceln, anstatt sie zu vergraben, verwandeln wir Abfall in eine Ressource und schließen den Kreislauf. Hier sind die Gründe, warum Recycling immer gewinnt. 

 

1. Auswirkungen auf die Umwelt: Schonung von Land und Natur

Deponien sind keine bodenlosen Gruben. Jede Tonne Glaswolle, die dort abgelagert wird, nimmt wertvollen Platz weg. Recycling hingegen verhindert Abfallberge und schont wertvolles Land. Nach Angaben der Europäischen Umweltagentur machen Bau- und Abbruchabfälle bereits ein Drittel aller Abfälle in der EU aus (EEA, 2020). Mineralwolle sollte nicht zu diesem Berg beitragen, wenn sie vollständig recycelt werden kann.

 

2. Klimavorteil: Reduzierung der CO₂-Emissionen

Die Herstellung von Dämmstoffen aus neuen Rohstoffen erfordert das Schmelzen von Sand, Soda und Kalkstein bei extrem hohen Temperaturen. Das ist energieintensiv und CO₂-lastig. Durch Recycling wird ein Teil dieses Prozesses vermieden. Recycelte Glasscherben können die CO₂-Emissionen bei der Glaswolleproduktion um bis zu 20 %senken. Mit anderen Worten: Je mehr wir recyceln, desto geringer ist der CO₂-Fußabdruck jeder Dämmstoffrolle, die das Werk verlässt. 

 

3. Wirtschaftlicher Wert: Von Kosten zu Ressourcen

Für Unternehmen sind Deponien für Mineralwolle reine Kosten: Transport, Deponiegebühren und zukünftige Abgaben, die aufgrund verschärfter Gesetzgebung wahrscheinlich steigen werden. Recycling kehrt das Blatt. Mineralwolleabfälle werden zu Rohstoffen, wodurch die Abhängigkeit von neuen Ressourcen verringert und die Kreislaufwirtschaft in Europa gestärkt wird. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch geschäftlich klug. 

 

4. Kreislaufwirtschaft im Bauwesen: Die Messlatte höher legen

Recycelte Inhaltsstoffe spielen bei Zertifizierungen für nachhaltiges Bauen wie LEED und BREEAM eine immer wichtigere Rolle. Durch die Wahl von Dämmstoffen aus recycelter Mineralwolle können Bauunternehmen ihre Umweltbilanz verbessern und auf die wachsende Nachfrage der Kunden nach Kreislauflösungen reagieren. Die Branche erkennt Recycling beim Abbruch und Renovierung zunehmend als Teil effizienten Bauens an.

 

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Entscheidungen in die Tat umsetzen

Das Recycling von Glasmineralwolle ist mehr als nur Theorie. Es erfordert Infrastruktur, Partner und Engagement. Hier kommt Resulation ins Spiel. Durch die Schaffung eines speziellen Recyclingstroms ermöglichen wir, dass Bau- und Abbruchabfälle nicht auf der Deponie landen, sondern wieder in die Wertschöpfungskette zurückkehren.

Anstatt als Abfall behandelt zu werden, wird Mineralwolle wieder zu einem hochwertigen Rohstoff.

„Jede Tonne, die wir recyceln, ist eine Tonne weniger, die auf der Deponie landet. Das ist eine kleine Veränderung mit großer Wirkung für die Branche, das Klima und zukünftige Generationen.“

Thomas Baguette, Business Developer bei Resulation

 

Eine Welt, in der nichts verschwendet wird

Deponierung gehört der Vergangenheit an. Recycling ist die Zukunft. Mit jeder Tonne Glasmineralwolle, die wir zurückgewinnen, zeigt Resulation, dass zirkuläres Bauen nicht nur möglich ist, sondern bereits Realität ist. Tonne für Tonne bauen wir eine Welt, in der nichts verschwendet wird.

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